Team HandbALL legt gegen Großenheidorn nach – „14 Punkte sind brutal und nicht selbstverständlich“

Nummer drei in Folge, Nummer sieben insgesamt: Das Team HandbALL Lippe feierte am Samstagabend nach dem 39:37-Erfolg gegen den MTV Großenheidorn die nächsten beiden Zähler in der Saison 2026/2027. „Wir waren aus meiner Sicht die deutlich stabilere und bessere Mannschaft an diesem Tag“, so Trainer Björn Piontek. Das Ergebnis fiel am Ende zwar etwas knapper aus als es der zwischenzeitliche Spielverlauf vermuten ließe, doch Trainer Piontek setzte in der Schlussphase kontinuierlich auf die Jugend.

„Ich habe, und da bin ich auch ehrlich, den Jungs vielleicht ein besseres Ergebnis genommen. Dass es am Ende nicht deutlicher aussieht, das geht auf mich“, sagte Piontek nach dem Spiel. Vier Spieler aus der A-Jugend und ein Spieler aus der B-Jugend von Handball Lemgo standen in den Schlussminuten auf der Platte. „Da müssen wir ihnen natürlich auch Fehler zugestehen“, so Piontek. „Wenn wir die Jugendförderung so ausleben wie aktuell, dann müssen wir es vielleicht auch aushalten, dass dann nicht alles ganz so flüssig in jeder Situation läuft, aber am Ende werden alle davon profitieren“, ist Piontek überzeugt vom Weg des Handballs in Lemgo und Augustdorf.

Im Spiel gegen den MTV bestimmten die Gastgeber praktisch von Beginn an die Partie. „Wir haben, abgesehen von den ersten etwa zehn Minuten, in denen wir ein paar Probleme mit dem Sieben-gegen-Sechs von Großenheidorn hatten, das Spiel eigentlich komplett von vorne bestimmt. Aus meiner Sicht waren wir die deutlich stabilere und bessere Mannschaft an diesem Tag“, so Piontek. Die Lipper legten nach dem 3:6 (9. Minute) einen 7:1-Lauf aufs Parkett und führten fünf Minuten später mit 10:7 und gaben bis zum Schluss die Führung nicht mehr aus der Hand.

„Ja, wir gewinnen am Ende, dürfen aber nicht vergessen, wer wir sind. Wir sind eine Ausbildungsmannschaft mit ganz vielen jungen Leuten und dass wir jetzt 14 Punkte erspielt haben, das ist brutal, das ist nicht normal, das ist nicht selbstverständlich“, zeigt sich der Trainer vom Team HandbALL absolut zufrieden mit der Ausbeute der ersten Spiele. „Wir können den Moment genießen, aber man muss immer wissen, wer wir sind. Und wenn wir da beide Füße auf dem lippischen Mutterboden lassen, dann glaube ich sind wir mit jedem Sieg, egal in welche Höhe, immer sehr zufrieden und sehr einverstanden.“